CHRISTIAN POLZER
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Erben und Vererben
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  Studie besagt: Wir sind ein Volk von Erben


Fast ein Drittel der Deutschen hat schon mindestens einmal etwas geerbt, fast ein Viertel erwartet eine Erbschaft in der Zukunft. Das sind zwei Kernaussagen einer bundesweiten Studie des Allensbach-Instituts. Bei jeder sechsten Erbschaft kommt es zum Streit. Häufigster Grund ist, dass „einige Hinterbliebene sich benachteiligt fühlen" (73 Prozent). In mehr als der Hälfte der Streitfälle waren die Hinterbliebenen bereits vor dem Erbfall zerstritten. In immerhin 47 Prozent der Erbfälle lag kein gültiges Testament vor.

Auch Erbschleicherei ist auf dem Vormarsch. Insbesonders hoch betagte oder Demenz gefährdete Angehörige werden "ermuntert", mal was aufzuschreiben. Dabei wird in "lichten Momenten" gern mal "die Hand geführt". Oft weiss der Betreffende gar nicht mehr, dass bereits Verfügungen hinterlegt waren und kann die Folgen der adhoc Handlung nicht mehr überschauen. Meist sind dann Formfehler die Folge.

"Das Wissen in der Bevölkerung zu wichtigen Begriffen rund um Erbschaften ist nur gering im Verhältnis zur wachsenden Bedeutung des Themas", sagt Dr. Meyer, Vorstand der Postbank. Hier sollte es in Zukunft deutlich mehr Informationen geben.


Erbstreit

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