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Christian Polzer Am Großen Wannsee 68a 14109 Berlin
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Studie besagt: Wir sind ein Volk von Erben
Fast ein Drittel der Deutschen hat schon mindestens einmal etwas
geerbt, fast ein Viertel erwartet eine Erbschaft in der Zukunft.
Das sind zwei Kernaussagen einer bundesweiten Studie des
Allensbach-Instituts. Bei jeder sechsten Erbschaft kommt es zum
Streit. Häufigster Grund ist, dass „einige Hinterbliebene sich
benachteiligt fühlen" (73 Prozent). In mehr als der Hälfte der
Streitfälle waren die Hinterbliebenen bereits vor dem Erbfall
zerstritten. In immerhin 47 Prozent der Erbfälle lag kein gültiges
Testament vor.
Auch Erbschleicherei ist auf dem Vormarsch. Insbesonders hoch
betagte oder Demenz gefährdete Angehörige werden "ermuntert", mal
was aufzuschreiben. Dabei wird in "lichten Momenten" gern mal "die
Hand geführt". Oft weiss der Betreffende gar nicht mehr, dass
bereits Verfügungen hinterlegt waren und kann die Folgen der adhoc
Handlung nicht mehr überschauen. Meist sind dann Formfehler die
Folge.
"Das Wissen in der Bevölkerung zu wichtigen Begriffen rund um
Erbschaften ist nur gering im Verhältnis zur wachsenden Bedeutung
des Themas", sagt Dr. Meyer, Vorstand der Postbank. Hier sollte es
in Zukunft deutlich mehr Informationen geben.
Erbstreit
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